Für alle, die die Geschichten von Oma, Opa, Mama oder Papa nicht verlieren wollen
Erinnero interviewt deine Oma oder deinen Opa — genauso gern Mama oder Papa — per WhatsApp-Sprachnachricht, behutsam, über Wochen, im eigenen Tempo. Am Ende haltet ihr ein echtes Buch in den Händen: ihre Lebensgeschichte, erzählt mit ihren eigenen Worten. Und mit ihrer echten Stimme zum Anhören.

Oma antwortet per WhatsApp-Sprachnachricht, und daraus entsteht ihr fertiges Buch, mit ihrer echten Stimme zum Anhören.

Wie hat sie Opa kennengelernt? Was war ihr erster selbst verdienter Groschen? Wovor hatte sie Angst, als sie so alt war wie du? Wir alle denken, wir hätten diese Geschichten schon gehört. Meistens kennen wir nur die Überschriften, und irgendwann kann niemand mehr die ganze Geschichte erzählen.
Erinnero stellt die Fragen jetzt und bewahrt die Antworten für immer. Nicht als Sprachnotiz, die im Handy verstaubt.
Als Buch, das eure Familie in fünfzig Jahren noch aus dem Regal zieht.
Hinter Erinnero steckt eine einfühlsame KI, die für genau eine Sache gebaut wurde: gute Fragen stellen und dann zuhören. Sie folgt Omas Erzählungen, statt starre Listen abzuarbeiten. Sie merkt sich jeden Namen. Und sie respektiert jedes Nein.
Das musst du uns nicht glauben, schau einfach zu. Fünf kurze Szenen, wie ein Interview wirklich abläuft:
Der Unterschied: Die eine Frage steht auf einer Liste. Die andere entsteht aus dem Zuhören.
Was hier passiert: Die allererste Nachricht kommt von Oma selbst, über den Link, den Max ihr geschickt hat. Keine fremde Nummer, die sie anschreibt. Das Interview startet erst nach ihrem ausdrücklichen Ja, und ein STOPP beendet es jederzeit. Sie behält vom ersten Tag an die volle Kontrolle.
Was hier passiert: Oma schweift ab, und genau da liegt die bessere Geschichte. Erinnero folgt ihr, statt stur zur nächsten Frage zu springen. Das Fahrrad wird als offener Faden gemerkt und kommt später dran.
Was hier passiert: Das Versprechen aus Szene 2, eingelöst. Du hast es oben selbst mitgelesen. Erinnero verliert keinen Faden, fragt nie zweimal dasselbe und erkennt sogar die Pointe. Genau diese Wendung beschließt später das Kapitel im Buch (siehe Leseprobe unten).
Was hier passiert: Ein Nein genügt. Das Thema wird dauerhaft ausgeschlossen und nie wieder angesprochen, nicht in anderer Verpackung, nicht „später nochmal vorsichtig". Nie.

Was hier passiert: Fotos landen automatisch im richtigen Kapitel, und selbst das Foto wird zur nächsten Geschichte.
Kein liebloses Transkript-PDF. Ein echtes Buch: gegliedert in Lebenskapitel, geschrieben in Omas Ich-Stimme, veredelt mit ihren Fotos. Ihre prägnantesten Original-Sätze bleiben wörtlich erhalten, kursiv gesetzt, mit einer Audio-Stelle daneben: Wer sie antippt oder scannt, hört Oma diese Worte selbst sagen. Heute. Und in dreißig Jahren.
Und das Wichtigste: Wir erfinden nichts dazu. Jedes Kapitel wird Satz für Satz gegen Omas Original-Aufnahmen geprüft. Was nicht erzählt wurde, steht nicht im Buch. Vor dem Druck liest eure Familie alles gegen und gibt frei.




Mein erstes eigenes Geld habe ich in der Bäckerei Kaminski verdient. Samstags, ich war vierzehn. Um sechs Uhr früh stand ich hinterm Tresen, und wenn ich heute die Augen schließe, rieche ich es noch: warme Brötchen, Mehlstaub und der Bohnenkaffee, den Frau Kaminski sich nur samstags gönnte. Eine Mark zwanzig gab es für den Vormittag. Die Münzen kamen zu Hause in eine Keksdose, und die Keksdose kam unters Bett.
Ich sparte auf ein Fahrrad. Ein blaues. Es stand im Schaufenster von Zweirad Löffler an der Bochumer Straße, vierundsechzig Mark, und ich bin jeden Schultag einen Umweg gegangen, nur um es anzusehen.
Dann kam der Winter, und Karl wurde krank. Lungenentzündung. Wochenlang lag mein großer Bruder oben im kalten Zimmer, und das Haus war so still, wie ich es nie erlebt hatte. Die Medizin bezahlte die Kasse, aber gegen die Angst gab es kein Rezept. Also bin ich jeden Samstag nach der Arbeit am Kiosk vorbei und habe ihm eine Bravo und eine Tüte Ahoj-Brause ans Bett gebracht.
Und das blaue Fahrrad? Das ist eine andere Geschichte. Sie beginnt sechs Jahre später, mit meiner Verlobung …
Leseprobe aus einem Beispiel-Buch. Dieses Kapitel entstand aus drei Erzählungen in Woche 2, 5 und 7, Erinnero hat sie zu einer Geschichte verwoben. Tipp aufs Audio-Symbol: So fühlt es sich an, wenn deine Familie den Code im gedruckten Buch scannt.
So arbeitet Erinnero wirklich: Es hört zu, fragt behutsam nach — hier vier Sprachnachrichten und drei Fragen — und webt daraus eine Buchseite. Tipp auf Buchseite.
Ja, hallo… äh… nimmt das jetzt auf? Ach, da läuft die kleine Zahl, ja. Also, hallo! Du hattest doch gefragt, wie das damals war, als ich beim Bäcker angefangen hab. Neunzehnhundertsiebzig muss das gewesen sein, ja, genau. Ähm…, beim Kruse an der Ecke, den gibt's ja heute schon ewig nicht mehr. Da war ich ja noch blutjung. Und… Wir mussten da morgens um halb vier, ne, Quatsch, vier Uhr auf der Matte stehen, und wehe, man war auch nur eine Minute zu spät, der alte Kruse, der konnte vielleicht brüllen! Man stand sich echt die Füße platt, den ganzen Tag auf die kalten Fliesen. Aber weißt du, der Duft nach frischem Brot morgens, das war schon was Schönes.
Das klingt nach harten Zeiten für so eine junge Frau. Weißt du noch, wie sich dein allererster Lohn angefühlt hat?
Ja… also, der erste Lohn! Das war so eine kleine braune Tüte, Lohntüte hieß das ja noch. Bar auf die Hand, weißt du, da gab's noch kein Konto für mich. Das waren… lass mich lügen, vielleicht hundertfünfzig Mark, für den ganzen Monat! Und da bin ich gleich nach der Schicht … ähm… runter in die Stadt gefahren.
Wie war das, dein erstes Geld ganz nach deinen Wünschen ausgeben zu können?
Ach, das kannst du dir heute gar nicht mehr vorstellen. Und dann steh ich da in der Bahn, die Linie 4, glaube ich, die ruckelte immer so furchtbar über die alten Gleise. Meine Füße, die haben gepocht, in diesen schrecklichen harten Gesundheitsschuhen! Aber weißt du was? In dem Moment war mir das so piepegal. Ich hatte die Lohntüte die ganze Fahrt fest in der Manteltasche umkrallt, ich hatte richtig Angst, dass mir das noch einer aus der Tasche zieht. Das war… wie soll ich sagen… pure Freiheit. Niemanden fragen müssen, nicht mehr „Bitte, Mama, darf ich mir vielleicht…".
Und was hast du dir von dem Geld als Allererstes gegönnt?
Oh, im Kaufhaus, da oben bei der Damenoberbekleidung, da hab ich diese bunte Bluse bestimmt zehnmal angefasst und wieder weggehängt, so eine mit so einem riesigen spitzen Kragen, das war ja furchtbar modern damals. Ich dachte die ganze Zeit: „Darf ich das jetzt wirklich?" Und dann noch unten in der Musikabteilung eine Platte vom Udo Jürgens. Und auf dem Rückweg hab ich mich gefühlt wie eine Königin. Eine sehr müde, nach Hefe riechende Königin, aber eine Königin! Zuhause hat die Mutter dann gemeckert, weil ich das Geld nicht komplett in die Haushaltskasse abgegeben hab. Aber ach Gott, man war ja nur einmal jung. So, jetzt muss ich aber nach den Kartoffeln gucken.
Durchgestrichen = fällt beim Glätten weg · Vier echte Sprachnachrichten, drei Zwischenfragen von Erinnero
Ein kleines Stück Freiheit
Als ich beim Bäcker angefangen habe, neunzehnhundertsiebzig, beim Kruse an der Ecke, da war ich noch blutjung. Wir mussten morgens um vier auf der Matte stehen, und wehe, man war eine Minute zu spät — der alte Kruse, der konnte vielleicht brüllen! Man stand sich die Füße platt, den ganzen Tag auf den kalten Fliesen. Aber der Duft nach frischem Brot am Morgen, das war schon was Schönes.
Und dann kam der erste Lohn, so eine kleine braune Tüte, Lohntüte hieß das ja noch, bar auf die Hand; ein Konto hatte ich ja noch nicht. Vielleicht hundertfünfzig Mark, für den ganzen Monat. Gleich nach der Schicht bin ich runter in die Stadt gefahren.
Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. In der Bahn, mit der Linie 4, die ruckelte immer so furchtbar über die alten Gleise, haben meine Füße gepocht in diesen schrecklichen, harten Gesundheitsschuhen — aber in dem Moment war mir das so piepegal. Ich hatte die Lohntüte die ganze Fahrt über fest in der Manteltasche umkrallt; ich hatte richtig Angst, dass mir das noch einer aus der Tasche zieht. Das war pure Freiheit. Niemanden fragen müssen, nicht mehr „Bitte, Mama, darf ich mir vielleicht".
Im Kaufhaus, bei der Damenoberbekleidung, habe ich die bunte Bluse mit dem riesigen spitzen Kragen bestimmt zehnmal angefasst und wieder weggehängt — die war ja furchtbar modern damals. Die ganze Zeit dachte ich: Darf ich das jetzt wirklich? Dazu eine Platte vom Udo Jürgens. Auf dem Rückweg habe ich mich gefühlt wie eine Königin. Eine sehr müde, nach Hefe riechende Königin, aber eine Königin. Zu Hause hat die Mutter gemeckert, weil ich das Geld nicht komplett in die Haushaltskasse abgegeben hab. Aber ach Gott, man war ja nur einmal jung.
Aus vier Antworten gewebt — jeder Satz stammt aus dem Gespräch links
Erinnero stellt die Fragen und glättet nur — aus dem Gespräch wird eine Seite. Kein Satz hinzugedichtet.
Das ist der Moment, für den es Erinnero gibt: Ein Kind, das seine Urgroßmutter nie kennengelernt hat, scannt einen Code im Buch, und hört ihre Stimme, ihr Lachen, ihren Dialekt. Wörtlich. Unverändert. Für immer abrufbar.

Finale Hardcover-Ausstattung nach Musterdruck, wir versprechen nichts, was wir nicht in der Hand hatten.
Zwei Minuten: Du buchst und verrätst uns ein paar Stichworte zu ihrem Leben, „hat den Laden der Familie geführt", „kam 1969 nach Deutschland". So beginnt das Interview nicht bei null.
Wir fragen dich nie nach Omas Handynummer. Du bekommst einen persönlichen Link und schickst ihn ihr selbst, per WhatsApp, wie immer. Tippt Oma darauf, öffnet sich ihr Chat mit Erinnero; eine kleine Grußnachricht ist schon vorbereitet. Sie tippt nur noch auf Senden.
Immer nur eine Frage auf einmal — und dann bestimmt sie das Tempo. Eine Sprachnachricht am Sonntagnachmittag oder zehn an einem Abend, wenn sie ins Erzählen kommt: Erinnero geht einfach mit. Kein Termin, keine App, kein Druck. Und jede Antwort verändert die nächste Frage, denn Erinnero hört wirklich zu.
Nach 6–12 Wochen weben wir ihre Geschichten zu Kapiteln zusammen. Eure Familie liest alles gegen, ergänzt Fotos und gibt frei, dann kommt das Buch als E-Book und auf Wunsch als Hardcover zu euch.
Nach dem Start bekommst du einen persönlichen Link. Kein Konto, kein Passwort, einfach anschauen, wie das Buch wächst: welche Lebensphasen schon erzählt sind, wie viele Geschichten gesammelt wurden, wann genug Material für ein rundes Buch da ist. Eigene Fotos lädst du direkt dort hoch.
Und ganz wichtig: Du siehst den Fortschritt, nicht die privaten Gespräche. Omas geschützter Raum bleibt unangetastet, bis die Familie am Ende alle Kapitel zum Lesen, Anmerken und Freigeben bekommt.
Kein Problem: Du bekommst sofort eine liebevoll gestaltete Geschenkurkunde zum Ausdrucken oder Verschicken, das Buch entsteht danach, stressfrei in Omas Tempo. Das Geschenk ist die Einladung, die Überraschung kommt Wochen später gleich nochmal.

Es geht hier um das Privateste, das es gibt: ein ganzes Leben. Deshalb gelten bei Erinnero Regeln, die nicht verhandelbar sind:
Das Interview startet erst nach ihrem Ja. Mit STOPP kann sie jederzeit pausieren oder beenden, ein Wort genügt.
Gehostet auf EU-Servern (Region Frankfurt), von einem deutschen Anbieter, nach DSGVO. Und wir fragen nicht einmal nach Omas Nummer, sie kommt über deine Einladung selbst auf uns zu.
Original-Aufnahmen und Abschriften bleiben unangetastet. Sie sind die Quelle des Buchs und gehören eurer Familie, niemandem sonst.
Keine „plausiblen" Jahreszahlen, keine ausgedachten Details. Was nicht erzählt wurde, steht nicht im Buch.
Omas Aufnahmen und Texte fließen in kein Trainingsmodell, sie werden ausschließlich für euer Buch verwendet. Punkt.
Ein Wort genügt, und alles, Audio, Texte, Fotos, wird unwiderruflich entfernt.
Ein fairer Festpreis. Ein unbezahlbares Familienerbe.

„Ich baue Erinnero, weil ich gemerkt habe, dass ich von den Lebensgeschichten meiner eigenen Großeltern nur die groben Überschriften kenne. [1–2 persönliche Sätze: konkreter Auslöser / erste eigene Erfahrung mit dem Interview.] Ich dokumentiere den ganzen Weg, vom ersten Prototyp bis zum ersten gedruckten Buch, offen auf TikTok. Kein anonymes Tech-Unternehmen. Ein echtes Projekt aus dem Ruhrgebiet."