Eine Lebensgeschichte, die bleibt. Interview per WhatsApp · Buch inklusive · kein Abo

Das persönlichste Buch eurer Familie

Ihre Stimme.
Ihre Geschichte.
Für immer.

Erinnero interviewt Oma, Opa, Mama oder Papa behutsam per WhatsApp-Sprachnachricht. Aus ihren Erinnerungen entsteht ein echtes Buch, geschrieben in ihren Worten und ergänzt um ihre Originalstimme.

10 € Lieber erst selbst erleben? Ein fertiges Kapitel aus deinem eigenen Leben — nach einem kurzen Gespräch. Wird auf dein Buch angerechnet.

Sie möchte nicht teilnehmen? Bis zum Interviewstart kannst du kostenlos stornieren.

Nur WhatsApp nötig Deutscher Anbieter Daten in der EU Kein Abo
„Das Geschenk, bei dem die ganze Familie noch Jahre später sagt: Zum Glück haben wir das gemacht.“
9:41● ● ● ▰
EErinneroonline
HEUTE
Was ist Ihre allererste Erinnerung, Frau Sommer?09:00
0:41
09:41 ✓✓
Der Fliederduft im Hinterhof, den Sie eben erwähnt haben. Den vergisst man nie. 🌸 Wie alt waren Sie damals?09:43
So vier, fünf. Woher wissen Sie das mit dem Flieder? 😊09:44 ✓✓
Das haben Sie mir vorhin erzählt, und so etwas vergesse ich nicht. 💛 Mögen Sie mir mehr davon erzählen?09:45
0:36
09:46 ✓✓
Nachricht
Interview läuft2 bis 3 Fragen pro Woche
Einfach per WhatsAppKeine neue App, kein Login
Gedrucktes BuchHochwertig und familienfertig
Originalstimme inklusiveErinnerungen auch zum Anhören
Privat und geschütztEU-Server, volle Kontrolle
Ältere Frau sitzt nachdenklich am Fenster im warmen Nachmittagslicht

Die wichtigen Fragen stellt man zu spät

Wir kennen oft die Überschriften. Aber nicht die ganze Geschichte.

Wie haben sich Oma und Opa wirklich kennengelernt? Was war ihr mutigster Moment? Welchen Geruch verbindet sie mit ihrer Kindheit? Erinnero fragt nach: geduldig, respektvoll und immer im eigenen Tempo.

Aus beiläufigen Antworten werden plötzlich die Geschichten, die eine Familie zusammenhalten.

So einfach geht's

Du schenkst den Anfang. Sie erzählt den Rest.

  1. Einladung verschenkenca. 2 Min.
  2. Sie erzählt per Sprachnachrichtim eigenen Tempo
  3. Buch kommt gedruckt nach Hause6 bis 12 Wochen

Das Interview-Labor

Kein Fragebogen.
Ein Gespräch mit Gedächtnis.

Erinnero folgt ihrer Erzählung, merkt sich Namen und offene Fäden und respektiert jedes Nein. Die fünf Szenen schalten von selbst weiter, oder du klickst dich direkt dorthin, wo du genauer hinsehen willst.Sie erzählt frei. Erinnero hört zu, merkt sich offene Fäden und fragt im richtigen Moment weiter.

Starrer Fragebogen„Beschreiben Sie Ihre Jugend.“
Erinnero hört zu„Sie haben samstags in der Bäckerei ausgeholfen. Wie roch das morgens um sechs?“
Fünf echte Szenen

Du schickst den Link. Sie sagt Ja.

Szene 1 · Dienstag, 09:52

Du schickst nur einen Link. Probier den Senden-Knopf aus …

OOma HelgaWhatsApp
Hier, Oma, damit kannst du loslegen 💚erinnero.de/einladung/HELGA-27049:47 ✓✓
Dein Chat mit Oma: du schickst ihr nur den Link
EErinneroWhatsApp
Neuer Chat · noch keine Nachrichten
Probier es: tipp auf Senden
Hallo! Mein Enkel Max hat mich eingeladen, meine Lebensgeschichte zu erzählen. H-2704
Der Text steht schon fertig im Eingabefeld, tipp einmal auf Senden.
!

Was hier passiert: Du gibst ihre Nummer nirgends ein. Sie startet den Chat selbst über deinen Link, und das Interview beginnt erst nach ihrem ausdrücklichen Ja. Ein STOPP beendet es jederzeit.

Sie schweift ab, und genau da liegt die Geschichte.

Szene 2 · Samstag, 09:00

Oma schweift ab, und genau da beginnt die bessere Geschichte …

EErinneroonline🔒 privat
Erinnero · Sa, 09:00

Guten Morgen, Frau Sommer ☀️ Heute eine Frage zu Ihrer Jugend: Was war das erste Geld, das Sie selbst verdient haben, und wofür haben Sie es ausgegeben?

Oma Helga · Sprachnachricht · 09:41
1:12

„Ohh, das war bei der Bäckerei Kaminski, samstags Brötchen verkaufen, 1960 muss das gewesen sein. Eine Mark zwanzig hab ich gekriegt, die kam immer in meine Keksdose unterm Bett. Sparen wollte ich ja, auf so ein blaues Fahrrad… aber jeden Samstag hab ich meinem kleinen Bruder Karl was vom Kiosk mitgebracht, und irgendwann war das Geld für unsere Samstage da und nicht mehr fürs Fahrrad…“

Erinnero · 09:48

Ihre Samstage mit Karl, die klingen, als wären sie Ihnen mehr wert gewesen als das Fahrrad. Mögen Sie mir von euch beiden erzählen? Das blaue Fahrrad heben wir uns für später auf 🚲

Notiert:Bäckerei Kaminski · 19601,20 DMKeksdose unterm BettBruder KarlOffener Faden: blaues Fahrrad
!

Was hier passiert: Oma schweift ab, und genau da liegt die Geschichte. Erinnero folgt ihr, statt zur nächsten Frage zu springen: Der beiläufig erwähnte Karl bekommt seinen Platz, das Fahrrad bleibt als offener Faden gemerkt.

Das Versprechen, drei Wochen später eingelöst.

Szene 3 · Mittwoch, 10:00

Drei Wochen später löst Erinnero ein Versprechen ein …

EErinneroonline🔒 privat
Erinnero · 3 Wochen später · Mi, 10:00

Frau Sommer, ich bin Ihnen noch eine Frage schuldig: das blaue Fahrrad, für das Sie samstags in der Bäckerei gespart haben. Haben Sie es sich später eigentlich doch noch gekauft?

Oma Helga · Sprachnachricht · 10:26
0:41

„Dass Sie das noch wissen! Nein, gekauft hab ich es nie. Aber zu unserer Verlobung, 1966, hat mein Mann mir eins geschenkt. Ein blaues. Der wusste das nämlich von Karl…“

Erinnero · 10:29

Was für eine Wendung, Karl hat es ihm verraten. Diese Geschichte kommt genau so ins Buch, versprochen. Wie hat Ihr Mann Ihnen das Fahrrad denn überreicht?

Oma Helga · Sprachnachricht · 10:34
0:47

„Ach, das war an einem Samstag im Mai, sechsundsechzig. Auf einmal stand es im Hof, mit so einer Schleife am Lenker, blau, genau wie damals das bei Löffler im Schaufenster. Ich hab erst gar nichts gesagt und dann viel zu laut gelacht, damit keiner merkt, dass ich weine. Und der Karl, der hat kein Wort verraten, sechs Jahre lang. Typisch Karl.“

!

Was hier passiert: Das Versprechen aus Szene 2, eingelöst. Erinnero verliert keinen Faden und erkennt sogar die Pointe, genau sie beschließt später das Kapitel im Buch.

Ein Nein ist ein Nein.

Szene 4 · 11:02

Ein Thema ist tabu? Dann bleibt es das. Für immer …

EErinneroonline🔒 privat
Oma Helga · 11:02

Über die schwere Zeit mit meinem Mann damals mag ich nicht so gerne sprechen.

Erinnero · 11:03

Das ist völlig in Ordnung, Frau Sommer. Dieses Thema lasse ich ab jetzt ruhen, versprochen.

Dafür würde mich etwas Schönes interessieren: Gab es ein Lied, zu dem Sie als junge Frau am liebsten getanzt haben?

!

Was hier passiert: Ein Nein genügt. Das Thema wird dauerhaft ausgeschlossen und nie wieder angesprochen, auch nicht später vorsichtig verpackt. Nie.

Fotos wandern ins richtige Kapitel.

Szene 5 · 16:40

Ein Foto von 1961 findet von selbst sein Kapitel …

EErinneroonline🔒 privat
Oma Helga · 16:40
Helga vor der Bäckerei, 1961

Das bin ich vor der Bäckerei, 1961.

Erinnero · 16:42

Was für ein Schatz! Dieses Foto bekommt einen Ehrenplatz im Kapitel über Ihre erste Arbeit. Wer hat es damals aufgenommen?

!

Was hier passiert: Fotos landen automatisch im richtigen Kapitel, und selbst das Foto wird zur nächsten Geschichte.

Szene 1 von 5
In 30 Sekunden verstanden

Von ihrer Stimme
zu ihrem Buch.

Sie erzählt per WhatsApp. Erinnero hört zu, merkt sich die wichtigen Fäden und bewahrt ihren persönlichen Ton.

Keine AppKein KontoEigenes TempoPrivat & geschützt

Fünf Szenen aus einem echten Interview

Szene 01So beginnt das InterviewDu schickst den Link. Sie entscheidet.
O Oma HelgaWhatsApp 🔒 privat
Du · 09:47

Hier, Oma, damit kannst du loslegen 💚erinnero.de/einladung/HELGA

Sie öffnet den Link selbst

Oma Helga · 09:52

Hallo! Mein Enkel Max hat mich eingeladen, meine Lebensgeschichte zu erzählen. Ich bin bereit.

Der Anfang gehört ihrDas Interview beginnt erst nach ihrem ausdrücklichen Ja, ohne Anruf und ohne neues Konto.

Szene 02 & 03 · Eine Geschichte, zwei Momente

Erinnero hört nicht nur zu. Es erinnert sich.

E Erinneroprivates Interview 🔒 geschützt
Erinnero · Samstag, 09:00

Was war das erste Geld, das Sie selbst verdient haben, und wofür haben Sie es ausgegeben?

Oma Helga · Sprachnachricht
1:12

„Bei der Bäckerei Kaminski … ich sparte auf ein blaues Fahrrad. Aber samstags brachte ich meinem Bruder Karl lieber etwas vom Kiosk mit.“

Für später gemerkt
BäckereiBruder Karlblaues Fahrrad
Drei Wochen später
Erinnero · Mittwoch, 10:00

Ich bin Ihnen noch eine Frage schuldig: Was wurde eigentlich aus dem blauen Fahrrad?

Oma Helga · Sprachnachricht
0:41

„Dass Sie das noch wissen! Zu unserer Verlobung hat mein Mann mir später genau so eins geschenkt.“

Aus einer Nebenbemerkung wird eine Geschichte. Erinnero verliert auch über Wochen keinen wichtigen Faden.

Szene 04Ein Nein bleibt ein NeinGrenzen werden dauerhaft respektiert
E Erinneroprivates Interview 🔒 geschützt
Oma Helga · gerade eben

Über die schwere Zeit damals möchte ich nicht sprechen.

Erinnero · gerade eben

Das ist völlig in Ordnung. Dieses Thema lasse ich ab jetzt ruhen, versprochen.

Grenze dauerhaft gespeichertDas Thema wird später nicht erneut angesprochen. Sie behält jederzeit die Kontrolle.

Szene 05Fotos erzählen weiterErinnerungsstücke finden ihr Kapitel
E Erinneroprivates Interview 🔒 geschützt
Helga vor der Bäckerei, 1961

Das bin ich vor der Bäckerei, 1961.

Erinnero · gerade eben

Was für ein schöner Fund. Wer stand hinter der Kamera, und erinnern Sie sich noch an diesen Arbeitstag?

Oma Helga · Sprachnachricht
0:34

„Mein Bruder Karl. Er hat mich an meinem ersten eigenen Arbeitstag abgeholt. Ich war so stolz auf diese Schürze.“

Direkt im richtigen KapitelBild, Bildunterschrift und ihre Antwort erscheinen später gemeinsam im Buch.

Was hier passiertDas Foto wird zum Gesprächsanlass und nicht nur wie eine Dekoration zwischen Textseiten gesetzt.

Das Ergebnis

Ein Buch, das klingt wie sie.

Kein nüchterner Interview-Ausdruck. Erinnero verbindet die Antworten zu einer lesbaren, warmen Lebensgeschichte, ohne den persönlichen Ton glattzubügeln.

Kapitel 03

Eine Mark zwanzig

Mein erstes Geld war beim Kaminski, der Bäckerei bei uns an der Ecke. Samstags habe ich da Brötchen verkauft, vierzehn war ich, so um neunzehnhundertsechzig. Um sechs Uhr früh standen wir schon hinterm Tresen. Und dieser Geruch morgens: warme Brötchen, Mehlstaub und der Bohnenkaffee von Frau Kaminski, den sie sich nur samstags gönnte. Eine Mark zwanzig habe ich für den Vormittag bekommen.

Ich sparte auf ein Fahrrad. Ein blaues. Es stand im Schaufenster von Zweirad Löffler an der Bochumer Straße, vierundsechzig Mark, und ich bin jeden Schultag einen Umweg gegangen, nur um es anzusehen. Aber jeden Samstag nach der Arbeit brachte ich meinem kleinen Bruder Karl eine Bravo und eine Tüte Ahoj-Brause vom Kiosk mit, und wir machten die Tüte zusammen leer. So wurde aus dem Fahrradgeld unser Samstagsgeld.Ich sparte auf ein blaues Fahrrad. Doch samstags brachte ich meinem kleinen Bruder Karl lieber eine Bravo und Ahoj-Brause mit. So wurde aus dem Fahrradgeld unser Samstagsgeld.

„Das blaue Fahrrad habe ich nie gekauft. Aber Karls Gesicht, jeden Samstag, wenn ich die Tür aufmachte, das war jede Mark wert.“

Helga und ihr Bruder Karl, etwa 1959
Helga und ihr kleiner Bruder Karl, etwa 1959.

Und das blaue Fahrrad? Das ist eine andere Geschichte. Sie beginnt sechs Jahre später, bei meiner Verlobung, und mein Mann wusste von Karl, worauf ich damals gespart hatte.

An einem Samstag im Mai 1966 stand es dann im Hof, mit einer Schleife am Lenker. Blau wie das aus Löfflers Schaufenster. Ich habe erst gar nichts gesagt und dann viel zu laut gelacht, damit keiner merkt, dass ich weine.

„Kein Wort, sechs Jahre lang. Typisch Karl.“

Helga erzählt selbstOriginalaufnahme · 0:24 Min.
42 43
Zum Selbstvergleichen: Was Erinnero weglässt und was Wort für Wort bleibtAufklappen

Vom Geplauder zur Buchseite

Oma redet, wie Oma redet. Erinnero behält, was zählt.

Zwischen Kartoffeln, Wetter und „hörst du mich überhaupt?“ steckt die eigentliche Geschichte. Erinnero lässt das Beiläufige und die Versprecher weg und bringt den Rest vom Sprechen in lesbare Schrift, in ihren eigenen Worten, ohne erfundene Sätze oder ausgedachte Details. Vergleich es selbst.

HelgaSprachnachricht · 0:52

So, hörst du mich jetzt? Der Enkel hat mir das ja eingerichtet, dieses Sprach-Dings. Also, du hattest gefragt, wie das war mit meinem ersten Geld. Ähm, das war beim Kaminski, die Bäckerei bei uns an der Ecke, samstags hab ich da Brötchen verkauft. Vierzehn war ich, ja, so um neunzehnhundertsechzig rum, glaub ich. Um sechs Uhr früh standen wir schon hinterm Tresen. Und dieser Geruch morgens! Warme Brötchen, Mehlstaub… und der Bohnenkaffee von der Frau Kaminski, den hat sie sich nur samstags gegönnt. Eine Mark zwanzig hab ich gekriegt für den Vormittag. Ach, und sag deiner Mutter, sie soll morgen die Petersilie nicht vergessen.

Eine Mark zwanzig für einen ganzen Vormittag. Wofür haben Sie das Geld aufgehoben?

HelgaSprachnachricht · 0:41

Moment, der Kessel pfeift… so. In eine Keksdose kam das, ne, so eine alte Blechdose, und die kam unters Bett. Ich hab gespart, ich wollte halt unbedingt ein Fahrrad. Ein blaues. Das stand bei Zweirad Löffler im Schaufenster, an der Bochumer Straße, vierundsechzig Mark hat das gekostet. Und ich bin jeden Schultag einen Umweg gegangen, nur um da vorbeizugehen und es anzugucken. Draußen regnet’s übrigens schon den ganzen Tag, so ein richtiges Novemberwetter.

Ein Umweg jeden Tag, nur um es anzusehen. Haben Sie es sich am Ende gekauft?

HelgaSprachnachricht · 1:04

Nein, gekauft hab ich es nie. Weißt du, jeden Samstag nach der Arbeit bin ich am Kiosk vorbei und hab meinem kleinen Bruder Karl eine Bravo mitgebracht und so eine Tüte Ahoj-Brause. Ähm… und dann haben wir uns auf die Treppe gesetzt und die ganze Tüte leer gemacht. Das war unser Samstag. Und irgendwann war das Geld dafür da und nicht mehr fürs Fahrrad. Wart mal, ich muss gleich noch Kartoffeln holen, bevor der Laden zumacht. Aber ich erzähl’s dir zu Ende.

Diese Samstage klingen unbezahlbar. Hätten Sie das Fahrrad im Nachhinein trotzdem lieber gehabt?

HelgaSprachnachricht · 0:38

Ach, das blaue Fahrrad hab ich nie gekauft. Aber Karls Gesicht, jeden Samstag, wenn ich die Tür aufgemacht hab, ich sag dir, das war jede Mark wert. So, und jetzt aber die Kartoffeln. Bis nächste Woche, mein Schatz, und grüß die Kinder.

Durchgestrichen = Versprecher und Alltags-Geplauder: „ähm“, „weißt du“, „hörst du mich?“, Kartoffeln, Wetter. Das lässt Erinnero weg.

Kapitel 03

Eine Mark zwanzig

Mein erstes Geld war beim Kaminski, der Bäckerei bei uns an der Ecke. Samstags habe ich da Brötchen verkauft, vierzehn war ich, so um neunzehnhundertsechzig. Um sechs Uhr früh standen wir schon hinterm Tresen. Und dieser Geruch morgens: warme Brötchen, Mehlstaub und der Bohnenkaffee von Frau Kaminski, den sie sich nur samstags gönnte. Eine Mark zwanzig habe ich für den Vormittag bekommen.

In eine Keksdose kam das, so eine alte Blechdose, und die kam unters Bett. Ich habe gespart, ich wollte unbedingt ein Fahrrad. Ein blaues. Es stand bei Zweirad Löffler im Schaufenster, an der Bochumer Straße, vierundsechzig Mark hat es gekostet. Und ich bin jeden Schultag einen Umweg gegangen, nur um daran vorbeizugehen und es anzuschauen.

Gekauft habe ich es nie. Denn jeden Samstag nach der Arbeit brachte ich meinem kleinen Bruder Karl eine Bravo und eine Tüte Ahoj-Brause vom Kiosk mit. Wir setzten uns auf die Treppe und machten die Tüte zusammen leer. So wurde aus dem Fahrradgeld unser Samstagsgeld.

„Das blaue Fahrrad habe ich nie gekauft. Aber Karls Gesicht, jeden Samstag, wenn ich die Tür aufmachte, das war jede Mark wert.“

Dieselbe Geschichte, nur ohne Stolpern und Abschweifen: aus dem Gesprochenen sauber aufgeschrieben, in ihren Worten. Keine erfundenen Sätze, keine dazugedichteten Bilder.

Rund 100 SeitenAls hochwertiges Softcover in DIN A5, bereit zum Verschenken.DIN A5-Softcover, hochwertig gestaltet.
Fotos und ErinnerungsstückeFamilienbilder können den passenden Kapiteln zugeordnet werden.Passend den Kapiteln zugeordnet.
Stimme zum AnhörenIm E-Book führen Audio-Stellen direkt zu den Originalaufnahmen.Audio-Stellen führen direkt zur Originalaufnahme.
Vor dem Druck geprüftDie Familie liest alles gegen und gibt erst dann den Druck frei.Die Familie liest alles und gibt es frei.
Omas Buch≈ 60 von 100 Seiten
64Geschichten
75 Min.Originalstimme
6Fotos
Kindheit & Elternhausfast vollständig
Jugend & Schulzeitvollständig
Erste Arbeitvollständig
Liebe & Familiein Arbeit
Wendepunktebegonnen
Reisenbegonnen
Lebensweisheitenkommt zum Schluss
3 offene Erzähl-Fäden · darunter „das blaue Fahrrad“ und „die erste Reise ans Meer“

Privatsphäre ist kein Kleingedrucktes

Ein ganzes Leben verdient klare Regeln.

Ihre Geschichte ist kein Datensatz. Deshalb gelten bei Erinnero Grenzen, die technisch und menschlich nicht verhandelbar sind und bleiben auch dann bestehen, wenn es unbequem wird.

Ihre Geschichte bleibt privat. Diese Regeln gelten vom ersten Gespräch bis zur vollständigen Löschung.

Oma entscheidet Das Interview startet erst nach ihrem Ja. Ein STOPP pausiert oder beendet alles, jederzeit.
Daten in der EU EU-Server, deutscher Anbieter, Verarbeitung nach DSGVO.
Nichts wird erfunden Keine plausiblen Jahreszahlen, keine ausgedachten Details. Nur das Erzählte kommt ins Buch.
Originale bleiben original Aufnahmen und Abschriften bleiben unangetastet und werden zur prüfbaren Quelle.
Kein KI-Training Eure Inhalte fließen in kein Trainingsmodell. Sie dienen ausschließlich eurem Buch.
Löschen heißt löschen Auf Wunsch werden Audio, Texte und Fotos vollständig und endgültig entfernt.
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Anlässe

Für Menschen, die „schon alles haben“.

80. GeburtstagDas Geschenk, das dieses Jahr niemand toppt.
Goldene HochzeitIhr halbes Leben in einem Buch. Das andere kennt ihr schon.
WeihnachtenUnterm Baum liegt diesmal ein Versprechen.
Mutter- & VatertagDie Geschichten hinter „Mama“ und „Papa“.
RuhestandDer beste Zeitpunkt, zurückzublicken.
Einfach soDer schönste Anlass ist manchmal keiner.

Das Fest ist schon nächste Woche?

Du bekommst sofort eine gestaltete Geschenkurkunde. Das Buch entsteht danach, stressfrei in ihrem Tempo, und die Überraschung kommt Wochen später gleich noch einmal.

Ein Enkel überreicht seiner Oma die Geschenkurkunde am Familientisch

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Von der ersten Frage bis zum gedruckten Exemplar ist alles Wesentliche enthalten. Zusätzliche Wünsche bleiben optional.

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129 €einmalig

Eine vollständige Lebensgeschichte, bereit für das Familienregal.

  • Persönliches WhatsApp-Interview
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Diesmal erzählst du. Aus deinen Antworten schreibt Erinnero ein fertiges Buchkapitel, in deinen Worten — dann weißt du genau, was du verschenkst.

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Dennis, Gründer von Erinnero, an seinem Schreibtisch

Warum es Erinnero gibt

Ich baue Erinnero, weil ich gemerkt habe, dass ich von den Lebensgeschichten meiner eigenen Großeltern nur die groben Überschriften kenne. Ich dokumentiere den ganzen Weg, vom ersten Prototyp bis zum ersten gedruckten Buch, offen auf TikTok. Kein anonymes Tech-Unternehmen. Ein echtes Projekt aus dem Ruhrgebiet.

DennisGründer von Erinnero

Häufige Fragen

Alles, was man vor dem Schenken wissen möchte.

Noch etwas unklar? Die wichtigsten Antworten findest du direkt hier.

Braucht Oma eine neue App oder ein Konto?

Nein. Sie braucht nur WhatsApp. Keine Installation, kein Login und kein Passwort. Sie empfängt Fragen und antwortet mit einer normalen Sprachnachricht.

Wie beginnt das Interview?

Du erhältst einen persönlichen Einladungs-Link und schickst ihn selbst weiter. Erst wenn die eingeladene Person ausdrücklich zustimmt, startet das Gespräch.

Wie lange dauert es bis zum fertigen Buch?

Typischerweise 6 bis 12 Wochen. Das Tempo richtet sich vollständig nach der erzählenden Person. Zwei bis drei Fragen pro Woche sind ein guter, entspannter Rhythmus.

Erfindet die KI Details dazu?

Nein. Die Geschichte basiert auf den tatsächlichen Antworten und Aufnahmen. Jahreszahlen, Namen oder Ereignisse werden nicht „plausibel ergänzt“. Vor dem Druck kann die Familie alles prüfen.

Kann man Fragen oder Themen überspringen?

Jederzeit. Ein Thema kann ausgelassen, pausiert oder dauerhaft ausgeschlossen werden. Ein „Stopp“ beendet das Interview sofort.

Kann ich das vorher selbst ausprobieren?

Ja. Für 10 € bekommst du einen Testzugang, erzählst selbst ein paar Erinnerungen und bekommst daraus ein fertiges Kapitel — so wie es später auch für sie entsteht. Bestellst du danach ein Buch, werden die 10 € voll angerechnet.

Was passiert, wenn das Fest schon bald ist?

Die gestaltete Geschenkurkunde steht direkt nach der Bestellung bereit. So kann die Einladung am Festtag verschenkt werden, während das Buch anschließend in Ruhe entsteht.

Geht Erinnero auch für Opa, Mama oder Papa?

Ja. Die Fragen und die Ansprache passen sich der jeweiligen Person an, ob Großmutter, Großvater, Mutter, Vater oder eine andere wichtige Bezugsperson.

Wer kann die Aufnahmen hören?

Die Aufnahmen und Texte sind für die Familie bestimmt. Während des Interviews soll die erzählende Person frei sprechen können; danach erhält die Familie Zugriff auf die freigegebenen Inhalte.

Was passiert, wenn sie früher aufhört?

Kein Problem. Bis das Interview startet, kannst du kostenlos stornieren. Und wenn sie später weniger erzählt als gedacht, entsteht das Buch aus dem, was da ist. Sie kann jederzeit weitermachen, wenn ihr wieder Lust habt, und ihr gebt es erst in den Druck, wenn es sich vollständig anfühlt.

Können wir das Buch vor dem Druck noch ändern?

Ja, so oft ihr möchtet. Vor dem Druck bekommt ihr das komplette Buch zur Freigabe und könnt in Ruhe Änderungen anmerken, so lange ihr wollt. Erst wenn ihr es freigebt, geht es in den Druck. Feste Korrekturrunden gibt es nicht.

Wie viele Fotos können ins Buch?

So viele, wie ihr möchtet, eine feste Grenze gibt es nicht. Bedenkt nur: Fotos brauchen Platz, dann wächst der Umfang schnell. Für viele Bilder empfiehlt sich das Seiten-Upgrade (50 Seiten mehr), damit genug Raum bleibt.

Bleibt ihre echte Stimme erhalten?

Ja. Die Originalaufnahmen bleiben erhalten und lassen sich anhören, die Geschichte klingt also weiter mit ihrer eigenen Stimme, nicht nur als gedruckter Text.

Wie lange bleiben die Aufnahmen verfügbar?

So lange ihr möchtet. Die Aufnahmen liegen sicher auf Servern in der EU. Auf Wunsch löschen wir alles vollständig und endgültig, Löschen heißt bei uns wirklich Löschen.

Was kostet der Versand?

Innerhalb Deutschlands ist der Versand kostenlos. Nach Österreich kostet er 4,90 €.

Wann wird bezahlt, und wann beginnt das Interview?

Du bestellst und richtest das Geschenk danach in Ruhe ein, die Angaben zur erzählenden Person und die Versandadresse kommen erst dann. Das Interview beginnt unabhängig davon erst, wenn sie den Einladungs-Link bekommen und ausdrücklich zugestimmt hat. Bis dahin ist die Stornierung kostenlos.

Der beste Zeitpunkt war gestern. Der zweitbeste ist heute.

Bewahrt die Geschichten, solange sie noch erzählt werden können.

Du musst nicht schon alle Fragen kennen. Du musst nur den ersten Schritt machen.

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